Krankenversicherungspflicht

Krankenversicherungspflicht in Deutschland

Bereits seit dem 01.09.2009 besteht in Deutschland die Pflicht für alle Versicherten sich ausreichend krankenzuversichern. In den Jahren zuvor gab es jedoch die Beschränkung, dass sich die Versicherungspflicht auf ganz bestimmte Personengruppen bezog. Seit September 2009 besteht nun zu der gesetzlichen Krankenversicherung auch die Möglichkeit, den privaten Krankenversicherungstarif zu nutzen. In Deutschland ist jedoch die Krankenversicherungspflicht von der sogenannten Versicherungspflichtgrenze zu distanzieren und gleichzeitig auch zu unterscheiden.

Weiterhin ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass bei einer fehlenden Krankenversicherung eine Strafe angedroht werden kann. Kurz gesagt bedeutet das im Einzelnen, dass eine Person, die unversichert oder nicht ausreichend krankenversichert ist, mittels hoher rückwirkenden Forderungen, an die Krankenversicherungspflicht erinnert werden kann. Man sollte auch bedenken, dass die Personen, die nicht ausreichend krankenversichert sind, im Krankheitsfall nicht ausreichend geschützt und abgesichert werden können. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung gilt ebenfalls die Nacherhebungsregelung der noch ausstehenden Beiträge. Dies betrifft vor allen Dingen die Personen, die nach dem ersten April 2007 unversichert waren.

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Grundsätzlich gilt also in Deutschland die Krankenversicherungspflicht für alle Personen, die als offiziellen Wohnsitz Deutschland angeben haben. An den Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung, was die Krankenversicherungspflicht betrifft, ändert sich im Grunde genommen, bis auf die schon genannten, nichts. Allerdings gibt es eine neue Regelung für die besser verdienenden Arbeitnehmer, Selbstständige und auch für die Beamten in diesem Land. Diese neue Regelung trifft allerdings nur für die Personen zu, die vorher nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung waren, denn diese müssen sich ab dem ersten September 2009 privat versichern. Richtig ist auch, dass für jeden nicht versicherten Monat, die private Krankenversicherung verpflichtet ist, eine Geldstrafe zum zusätzlichen Beitrag zu erheben. Es lohnt sich also niemals, sich nicht ausreichend zu versichern.

Man sollte in diesem Zusammenhang aber auch daran denken, dass auch einige Voraussetzungen an den Krankenversicherungsschutz erforderlich sind. Hierbei gilt auch, dass die Pflicht zur Versicherung nur für die privat versicherten Personen erfüllt wird, wobei der Krankenversicherungsvollschutz auch bestimmte Mindestanforderungen erfüllt. Hierzu gehören der maximale Selbstbehalt von 5000 Euro im Jahr und der ambulante und stationäre Versicherungsschutz.

Weitere Informationen gibt es auch z.B. in einem Artikel von Stiftung Warentest hier.